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World of Warcraft: Forever angekündigt – Blizzard macht Classic+ wahr

Es wurde in den vergangenen Wochen und sogar Monaten viel darüber spekuliert, wie es mit World of Warcraft weitergeht. Von WoW Classic+ über das mysteriöse „Project Camelot“ bis hin zu einem möglichen WoW 2 und zahlreichen weiteren Theorien war im World Wide Web so ziemlich alles zu finden. Nun hat das Rätselraten jedoch ein Ende.

Auf der hauseigenen BlizzCon in Anaheim hat Blizzard Entertainment im Rahmen der Eröffnungszeremonie die Katze aus dem Sack gelassen: World of Warcraft: Forever wird als neues Spiel angekündigt. Und Holly Longdale nennt das Konzept dabei sogar ganz offiziell das, worauf viele Spieler seit Jahren gehofft haben: Classic+.

Die Idee hinter Forever ist dabei schnell erklärt: Vanilla WoW, aber anders. Blizzard möchte die ursprüngliche Philosophie von World of Warcraft bewahren, gleichzeitig aber eine völlig neue Reise durch Azeroth ermöglichen. Das Spiel soll ein neues Zuhause werden, das Spieler nicht mehr verlassen wollen. Nicht das Ziel soll im Mittelpunkt stehen, sondern die Reise dorthin.

Classic wird zu Forever

Ion Hazzikostas spricht auf der BlizzCon über die Entwicklung von Classic hin zu World of Warcraft: Forever. Als Blizzard Classic ursprünglich zurückbrachte, stellte sich schnell die Frage, wie es danach weitergehen sollte. Viele Spieler wollten irgendwann nach The Burning Crusade und darüber hinaus weiterziehen – und genau das ist schließlich auch passiert.

Andere Spieler wollten jedoch etwas ganz anderes: Sie wollten die ursprüngliche Version von World of Warcraft nicht hinter sich lassen. Sie wollten ein perfektes MMO erleben und dauerhaft in dieser Version von Azeroth bleiben.

Im Jahr 2020 fehlten dem Entwicklerteam laut Ion allerdings noch die Möglichkeiten und die entsprechende Entwicklungsstruktur, um diese Vision umzusetzen. Mit der Zeit entwickelte sich die Idee jedoch weiter und mündete schließlich in Season of Discovery.

Season of Discovery war für Blizzard ein Experiment. Das Team wollte herausfinden, wie weit sich das klassische World-of-Warcraft-Erlebnis verändern lässt, ohne den Geist des Originals zu verlieren. Gleichzeitig sammelte Blizzard Erfahrungen darüber, wie moderne Spieler das Spiel im Vergleich zu vor 20 Jahren angehen.

Mitte 2024 war sich das Team schließlich sicher, dass diese Vision nicht nur möglich, sondern auch äußerst vielversprechend ist. Besonders wichtig war dabei das Feedback der Community: Die Spieler wollten nicht einfach eine weitere zeitlich begrenzte Season. Sie wollten ein dauerhaftes Zuhause.

Jetzt bekommen sie genau dieses Zuhause.

Azeroth bleibt die Hauptrolle

Lead Classic Designer Tim Jones erklärt anschließend genauer, wohin die Reise mit Forever gehen soll. Im Mittelpunkt steht weiterhin Azeroth. Blizzard möchte Geheimnisse erneut aufgreifen, deren Geschichten nie vollständig erzählt wurden, Gebiete erkunden, die bisher nur angerissen wurden, und noch tiefer in die Welt von Warcraft eintauchen.

Dabei soll sich Forever weiterhin wie Classic anfühlen. Blizzard misst neue Inhalte deshalb am Geist des ursprünglichen Spiels. Es wird keine fliegenden Reittiere und kein Level Scaling geben. Azeroth soll eine gefährliche Welt bleiben, in der Vorbereitung, Zusammenarbeit und Überlegung eine wichtige Rolle spielen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Blizzard das Spiel künstlich schwer machen möchte. Vielmehr soll die Welt dazu animieren, sich Gedanken über das eigene Vorgehen zu machen. Vorbereitung und Teamwork sollen wieder eine Bedeutung haben. Denn für Blizzard ist die Welt selbst der eigentliche Hauptcharakter von Forever.

Stufe 60 bleibt das Maximum

Eine der wohl wichtigsten Aussagen betrifft das Levelsystem. Die maximale Stufe wird bei 60 bleiben – und das dauerhaft. Neue Inhalte bedeuten also nicht, dass die Spieler ihre bisher erreichte Stufe irgendwann wieder verlieren oder auf eine neue Maximalstufe hinarbeiten müssen. Stattdessen soll der Fortschritt über andere Systeme erfolgen.

Leveln ist dabei genauso wichtig wie das Endgame. Neue Zonen, Quests und Belohnungen sollen sich über sämtliche Stufenbereiche erstrecken und Geschichten erzählen. Das klassische Gefühl, während des Levelns tatsächlich eine Reise durch Azeroth zu erleben, soll dadurch erhalten bleiben. Auch das Thema Catch-up wird laut Blizzard bewusst einfach gehalten:

Spielt das Spiel.

Der eigene Einsatz soll etwas bedeuten und auch langfristig Bedeutung behalten. Forever soll ein langfristiges Zuhause werden, in dem neue Inhalte die bisherigen Leistungen der Spieler nicht einfach entwerten.

Die Zephras Insel wird in Forever eine neue Zone darstellen.

Die Zephras Insel wird in Forever eine neue Zone darstellen.

Vier neue Regionen für Azeroth

Zum Start von World of Warcraft: Forever wird Azeroth um vier neue Regionen erweitert. Dabei möchte Blizzard nicht einfach nur neue Levelgebiete hinzufügen, sondern bislang unerzählte Geschichten aufgreifen und die Welt von Warcraft noch stärker in den Mittelpunkt rücken.

Mount Hyjal

Eine der größten neuen Regionen ist Mount Hyjal. Die Geschichte rund um Archimondes Niederlage kennen wir bereits – doch was geschah danach? In Forever wird Mount Hyjal zu einem neuen Endgame-Levelgebiet, in dem Spieler einen bislang kaum beleuchteten Teil der Warcraft-Geschichte erkunden können.

Die Zone bietet sowohl Solo- als auch Gruppeninhalte, neue Ruf-Fraktionen, Quests und Belohnungen. Wer eine größere Herausforderung sucht, kann sich außerdem einem der neuen Schlachtzüge stellen: dem Hyjal Summit.

Mount Hyjal beherbergt darüber hinaus einen von insgesamt drei Zugängen zum neuen 10-Spieler-Raid Barrow Deeps.

Shen’Dralas

In Shen’Dralas erfahren wir mehr über die Shen’dralar, jene Gruppe von Nachtelfen, die in Dire Maul zurückgeblieben ist. Gleichzeitig widmet sich die Region dem Krieg zwischen den verschiedenen Zentaurenstämmen.

Auch bereits bekannte Gebiete wie Maraudon und die Hügel von Razorfen erhalten neue Geschichten und zusätzliche Gründe, sie erneut zu besuchen.

The Riverglades

Eine völlig neue Levelregion sind die Riverglades. Das raue Grasland mit seinen Handelsrouten bildet eine neue Grenzregion, in der Menschen, Orcs, Oger und weitere Völker aufeinandertreffen.

Hier geht es ausnahmsweise nicht darum, Azeroth vor einer drohenden Katastrophe zu retten. Stattdessen erzählt Blizzard Geschichten darüber, wie es ist, tatsächlich in dieser Welt zu leben. Mehr als 150 neue Quests sowie neue Ruf-Fraktionen und Belohnungen erwarten Spieler zwischen den Stufen 30 und 45.

Darüber hinaus gibt es einen neutralen Goblin-Hafen, der für erweiterte Reisemöglichkeiten sorgt. Und wer es leid ist, zum x-ten Mal durch das Scharlachrote Kloster zu laufen, darf sich ebenfalls freuen: Die Riverglades erhalten einen neuen Dungeon.

Zephras Isle

Mit Zephras Isle führt Blizzard außerdem ein komplett neues Startgebiet für die neue spielbare Rasse der Skyborne ein. Die Level-1-bis-12-Erfahrung dient gleichzeitig dazu, die Geschichte dieser neuen Rasse zu erzählen.

Die Skyborne sind elementare Hybriden und gehören nicht einer neutralen Fraktion an. Sie entscheiden sich bereits zu Beginn für Horde oder Allianz.

Bei der Horde können Skyborne unter anderem als Schamanen gespielt werden, während die Allianz Zugriff auf Magier erhält. Beide Fraktionen können Skyborne außerdem als Krieger, Jäger, Schurken und Druiden spielen.

Neun neue Dungeons und zwei neue Raids

Auch beim Endgame legt Blizzard ordentlich nach. Zum Start von Forever wird es insgesamt neun neue Dungeons und zwei neue Schlachtzugsinstanzen geben.

Die Entwickler greifen dabei zahlreiche Geschichten und Orte aus der Warcraft-Welt auf, die bisher nicht oder nur am Rande behandelt wurden.

Die Stadt Dalaran

Die Stadt Dalaran wurde nach den Ereignissen von Warcraft III verborgen. In Forever ist diese Barriere jedoch gefallen und die Stadt wiederhergestellt. Ganz unter Kontrolle haben die Kirin Tor die Situation allerdings noch nicht.

Spieler der Stufen 20 bis 35 können deshalb einen neuen Dungeon in der Stadt betreten und dabei helfen, in Dalaran wieder für Ordnung zu sorgen.

Lordaeron

Lordaeron liegt weiterhin in Trümmern und noch immer treiben sich Angehörige der Geißel in den Ruinen herum. Horde-Spieler der Stufen 15 bis 20 werden zu den Waffen gerufen, um bei der Rückeroberung der Stadt zu helfen.

Doch auch Allianz-Spieler könnten einen Weg in die Ruinen finden – und möglicherweise eigene Pläne verfolgen.

Hall of Thanes

Auch die Hall of Thanes ist nicht sicher. Die Anlage wurde aufgebrochen und Allianz-Spieler der Stufen 13 bis 18 werden damit beauftragt, ihre uralten Schätze zu beschützen.

Für Horde-Spieler könnte die Sache allerdings etwas anders aussehen: Sie könnten schließlich versuchen, einige dieser Schätze selbst an sich zu bringen.

Weitere Dungeons

In den Feuchtgebieten wartet eine neue Ausgrabungsstätte, auf die es die Explorer’s League abgesehen hat. Vor der Küste des Schlingendorntals befindet sich außerdem die Drowned City, eine uralte Ruinenstadt der Trolle.

Für erfahrenere Spieler stehen mit Alcaz Island Prison, Shaper’s Terrace und Krol’Dok Stronghold drei weitere Dungeons für Charaktere der Stufen 40 bis 60 bereit. Hinzu kommt die große Furbolg-Stadt Blackmaw Hold.

Barrow Deeps und Hyjal Summit

Der erste neue Schlachtzug ist Barrow Deeps, der für Gruppen aus zehn Spielern ausgelegt ist. Besonders interessant: Der Raid verfügt über insgesamt drei Eingänge, die über die Welt verteilt sind. Einer davon befindet sich in Mount Hyjal.

In den Tiefen halten die Nachtelfen gefährliche Gefangene fest – darunter mindestens eine besonders berüchtigte Figur, mit der sich die Spieler besser noch nicht auseinandersetzen sollten.

Der zweite neue Raid ist der bereits erwähnte Hyjal Summit. Um die Bedrohung dort zu bewältigen, wird eine Gruppe aus 20 Spielern benötigt.

Neue Quests, Items und legendäre Ausrüstung

Die neuen Gebiete und Dungeons werden von hunderten zusätzlichen Gegenständen und Belohnungen begleitet. Dazu gehören zahlreiche neue Items mit besonderen Aktivierungseffekten. Gleichzeitig nimmt sich Blizzard auch bereits vorhandene Gegenstände vor: Viele davon werden stärker, einzigartiger oder schlicht nützlicher.

Darüber hinaus gibt es neue legendäre Questreihen sowie neue Tier-Sets, die sich im Verlauf des Spiels verdienen lassen.

Classic-Klassen mit neuen Möglichkeiten

Auch die Klassen werden überarbeitet, ohne dabei den klassischen Charakter von World of Warcraft aus den Augen zu verlieren. Blizzard möchte dafür sorgen, dass sich die einzelnen Klassen wieder deutlich voneinander unterscheiden und ihre eigenen Stärken besitzen.

Paladine erhalten beispielsweise ein neues Tank-Siegel, zusätzliche Möglichkeiten zur Gruppenheilung sowie zahlreiche Anpassungen für Vergelter.

Auch bei den Talenten geht Blizzard neue Wege. Statt vieler kleiner Verbesserungen um ein oder zwei Prozent soll es künftig stärker um spürbare und interessante Entscheidungen gehen.

Überarbeitete Völkerfähigkeiten

Neben den Klassen werden auch die Volksfähigkeiten überarbeitet. Sie sollen sich stärker voneinander unterscheiden und den jeweiligen Völkern wieder einen einzigartigeren Charakter verleihen.

Weitere Details zu den Klassen- und Volksänderungen will Blizzard in der morgigen Deep-Dive-Präsentation zu World of Warcraft: Forever vorstellen.

Neue PvP-Inhalte

Natürlich kommt auch das PvP nicht zu kurz. Neben Anpassungen am bestehenden PvP-System führt Blizzard ein komplett neues Schlachtfeld ein: die Darkspear Islands.

Das 15-gegen-15-Schlachtfeld erinnert vom grundsätzlichen Aufbau an das Auge des Sturms, kombiniert dieses Konzept jedoch mit Eroberungspunkten nach dem Vorbild des Arathibeckens. Dadurch sollen strategische Entscheidungen und die Kontrolle wichtiger Punkte im Mittelpunkt stehen.

Auch die ursprünglichen Schlachtfelder erhalten Updates und werden Teil der langfristigen PvP-Struktur von Forever.

Azeroth sieht besser aus, bleibt aber Azeroth

Bei der Grafik verfolgt Blizzard einen bewusst vorsichtigen Ansatz. Das Entwicklerteam ist der Meinung, dass der Artstyle von Classic zeitlos ist und deshalb nicht grundlegend verändert werden sollte.

Stattdessen wurden bestehende Effekte verbessert. Flüsse wirken natürlicher, Nebel bewegt sich atmosphärischer durch die Welt und Mondlicht fällt dynamischer durch die Bäume.

Es bleibt also dasselbe Azeroth, soll sich aber deutlich immersiver und moderner anfühlen.

Camping wird zu einem neuen Beruf

Eine der ungewöhnlicheren Neuerungen ist das neue Camping-System. Camping wird als neuer Beruf eingeführt und konzentriert sich auf Handwerk und soziale Interaktion.

Spieler können eigene Lagerplätze in der offenen Welt errichten, die von anderen Spielern besucht werden können. Mithilfe ihrer Handwerksfähigkeiten können mehrere Spieler gemeinsam Effekte und Verstärkungen erzeugen und miteinander kommunizieren.

Ein Legacy-System für Twinks

Blizzard weiß, dass für viele Spieler das Leveln von 1 bis 60 das Herzstück des klassischen WoW-Erlebnisses darstellt. Deshalb wird Forever ein neues Legacy-System erhalten.

Wer gerne mehrere Charaktere durch Azeroth begleitet, kann dadurch zusätzliche Vorteile und Freischaltungen erhalten. Der Fortschritt soll damit nicht nur auf einen einzelnen Charakter beschränkt bleiben.

Transmog? Ja – aber optional

Kaum ein Thema wird in der Classic-Community so kontrovers diskutiert wie Transmogrifikation. Blizzard möchte deshalb einen ungewöhnlichen Mittelweg gehen.

In Forever wird Transmog optional sein. Spieler können selbst entscheiden, ob sie die Funktion aktivieren möchten. Wer Transmog aktiviert, sieht die eigenen und die entsprechenden Transmogrifikationen anderer Spieler.

Wer darauf verzichten möchte, kann die Funktion deaktivieren und Azeroth weiterhin so erleben, wie es Classic-Spieler gewohnt sind – inklusive der berühmten „Clown-Suits“.

HD oder Classic-Grafik? Ihr entscheidet

Auch bei den Charaktermodellen setzt Blizzard auf Wahlfreiheit. Sowohl HD- als auch SD-Grafiken für Charaktere, Modelle und die Welt können in Forever individuell aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden.

Damit kann jeder Spieler selbst bestimmen, wie modern oder klassisch das eigene Azeroth aussehen soll.

Weitere Neuerungen

Das ist allerdings noch längst nicht alles. Blizzard kündigt außerdem ein überarbeitetes PvP-System, Anpassungen am Reitsystem, eine neue legendäre Questreihe sowie Gamepad-Unterstützung an.

Weitere Neuerungen sollen im Rahmen der kommenden Deep-Dive-Präsentationen vorgestellt werden.

Die Zukunft von Forever ist langfristig geplant

Blizzard hat außerdem eine Roadmap für World of Warcraft: Forever vorgestellt. Das Entwicklerteam spricht dabei von einer schnellen Produktion für ein bewusst langsam angelegtes Spiel.

Neue Dungeons, Schlachtzüge, erweiterte Weltinhalte, neue PvP-Saisons und weitere Inhalte sollen regelmäßig veröffentlicht werden. Dabei möchte Blizzard die neuen Inhalte zeitlich an die ursprüngliche Entwicklung von World of Warcraft anlehnen.

Ein Beispiel dafür ist der 20-Spieler-Raid Hyjal Summit, der gemeinsam mit der ursprünglichen 40-Spieler-Version von Onyxias Hort veröffentlicht werden soll. Damit stellt Blizzard gleichzeitig klar, dass Forever Inhalte für ganz unterschiedliche Gruppengrößen bieten wird.

Selbst neue Klassen sind nicht ausgeschlossen

Obwohl Blizzard die ursprüngliche Philosophie von Classic bewahren möchte, soll Forever langfristig nicht in einem starren Korsett gefangen sein. Das Entwicklerteam betont, dass grundsätzlich nichts vom Tisch ist – selbst neue Klassen sind für die Zukunft nicht ausgeschlossen.

Damit macht Blizzard deutlich, dass Forever tatsächlich als langfristiges Projekt gedacht ist und nicht lediglich als weitere Classic-Season.

Hardcore kommt zu Forever

Auch Hardcore-Spieler dürfen sich freuen. Hardcore wird ebenfalls in World of Warcraft: Forever Einzug halten. Weitere Informationen zu diesem Spielmodus will Blizzard in einer eigenen Deep-Dive-Präsentation am morgigen Tag vorstellen.

World of Warcraft Forever

Hyjal gibt es ebenfalls als Zone in Forever.

Die Geschichte spielt im ersten Jahr von Warcraft

Auch zeitlich setzt Blizzard einen interessanten Rahmen. World of Warcraft: Forever spielt im ersten Jahr von Warcraft.

Die Handlung ist damit nach den Ereignissen von Warcraft III angesiedelt, aber noch vor den Ereignissen rund um den Geschmolzenen Kern. Blizzard erhält dadurch enorm viel Raum, um bekannte Geschichten neu zu erzählen, bisher unbeantwortete Fragen aufzugreifen und neue Abenteuer in Azeroth zu erschaffen.

Was kommt nach dem ursprünglichen Classic?

Blizzard selbst stellt eine Frage in den Raum, die sich viele Classic-Spieler vermutlich schon gestellt haben: Was wäre, wenn man Azeroth nicht als „gelöstes“ Spiel betrachtet?

Für Blizzard gibt es noch immer unzählige Möglichkeiten. Gilneas, Mount Hyjal, Uldum, der Smaragdgrüne Traum und sogar die Frage, was sich hinter Un’Goro befindet, bieten noch immer Raum für Geschichten.

Forever soll genau dort ansetzen. Die Entwickler möchten nicht einfach bekannte Inhalte erneut aufwärmen, sondern die Welt von Classic als Ausgangspunkt für neue Abenteuer verwenden.

Release am 4. November 2026

Lange müssen sich interessierte Spieler offenbar nicht gedulden. World of Warcraft: Forever erscheint am 4. November 2026.

Noch schneller geht es mit der Beta: Bereits am Donnerstag beginnt die Beta-Phase.

Damit wird aus dem lange diskutierten Classic+ nicht länger ein Gerücht. Blizzard hat mit World of Warcraft: Forever tatsächlich eine neue Version des MMORPGs angekündigt, die sich ganz bewusst nicht von Vanilla verabschieden, sondern dessen Grundgedanken weiterentwickeln möchte.

Stufe 60 bleibt Stufe 60. Die Reise bleibt wichtiger als das Ziel. Die Welt bleibt gefährlich. Und vor allem soll Azeroth wieder ein Ort werden, an dem man nicht einfach auf das nächste Addon wartet, sondern an dem man dauerhaft bleiben möchte. Die Ära von Classic+ hat damit offiziell begonnen.


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Tiggi

Nerdine, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat. Seit 2012 als Schreiberling für Blizzards Spiele unterwegs ♥ Hauptsächlich findet man mich in Azeroth, denn World of Warcraft begleitet mich bereits seit fast 20 Jahren.
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